Die Wege sind kurz, die Kommunikation direkt („Haben Sie die Bestellung schon vorbereitet?“) und Kaffeepausen verwandeln sich gelegentlich in spontane Brainstorming-Sitzungen.
Für Ihre Mitarbeiter hat das einen großen Vorteil: Sie eignen sich am Arbeitsplatz in kurzer Zeit viel Wissen an und können die Ergebnisse ihrer Arbeit direkt sehen. Natürlich gibt es auch viele Herausforderungen - und manchmal müssen alle mit anpacken. Gezielte Investitionen in Weiterbildung können Ihr Unternehmen noch flexibler machen!
Fortbildung in einem kleinen Unternehmen
In großen Unternehmen gibt es oft eine Personalabteilung, die Schulungen organisiert.
In kleinen Unternehmen ist das anders: dort sind Sie als Arbeitgeber gefragt.
Sie erwarten von Ihren Arbeitnehmern, dass sie vielseitig agieren und sich schnell anpassen können.
Neue Technologien, sich ändernde Kundenwünsche oder eine andere Gesetzgebung? Ihr Team muss mithalten. Stillstand ist keine Option. Entscheiden Sie sich daher für Lernen!
Lernen macht außerdem Spaß. Es trägt zur Motivation und Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter bei, denn wer sich weiterentwickeln kann, fühlt sich wertgeschätzt und bleibt länger im Unternehmen. Das ist für ein kleines Unternehmen nicht unwichtig, da es oft schwierig ist, Talente zu finden und zu halten.
So begeistern Sie Ihre Mitarbeiter für das Lernen
Möchten Sie, dass Ihre Mitarbeiter gerne dazulernen? Dann ist es wichtig, eine Lernkultur zu etablieren. Das bedeutet, dass Lernen nicht als Pflichtübung empfunden wird, sondern als selbstverständlicher und angenehmer Teil der Arbeit.
1. Zeigen Sie, dass auch Sie als Arbeitgeber dazulernen
Wenn Sie sich regelmäßig weiterbilden, sind Sie ein Vorbild für Ihre Mitarbeiter. Sprechen Sie mit ihnen darüber.
2. Gestalten Sie das Lernen praktisch und relevant
Stellen Sie sicher, dass die Fortbildungen praxisnah sind und das Gelernte sofort angewendet werden kann. Hat jemand gelernt, eine neue Software zu bedienen? Lassen Sie ihn oder sie sofort eine kleine Aufgabe ausführen, um das erworbene Wissen anzuwenden.
3. Belohnen Sie Engagement und Wachstum
Anerkennung motiviert die Menschen. Geben Sie positives Feedback, wenn jemand neues Wissen anwendet oder sich bemüht, etwas dazuzulernen. Es ist auch immer gut, wenn Mitarbeiter nach Abschluss einer Schulung zusätzliche Verantwortung übernehmen dürfen.
4. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter in Ihre Fortbildungspläne ein
Durch ihre Erfahrungen am Arbeitsplatz sind Ihre Mitarbeiter in der Lage, mitzubestimmen, wo Schulungsbedarf besteht. Geben Sie Ihrem Team Mitspracherecht, lassen Sie es mitentscheiden, welche Fähigkeiten es entwickeln möchte. Vielleicht möchte der eine Mitarbeiter mehr Verwaltungsaufgaben übernehmen, während der andere lieber an der Maschine arbeitet.
Und wie sieht es mit der Unterstützung durch die Behörden aus?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit denen die Behörden Arbeitgeber und Arbeitnehmer unterstützen. Folgendes sollten Sie unbedingt wissen:
- Viele Sektoren (und ihre Fonds) bieten kostenlose Fortbildungen an. Für das Gastgewerbe (Paritätische Kommission 302) finden Sie diese Fortbildungen beispielsweise auf Horeca Forma Vlaanderen, Horeca Forma Wallonie und Horeca Forma Be Pro für Brüssel. Es sind Themen für jeden dabei: Lebensmittel, Führung, Meisterkurse und mehr.
- Es gibt die Fortbildungsgutscheine. Informationen zu diesen Fortbildungsgutscheinen finden Sie auf belgium.be.
- Darüber hinaus gibt es den flämischen Bildungsurlaub, den bezahlten Bildungsurlaub in Brüssel und den congé éducation payé in Wallonien.
Jede Maßnahme ist an bestimmte Bedingungen und Verfahren geknüpft. Schauen Sie, welche Möglichkeiten am besten zu den Bedürfnissen Ihrer Organisation passen.
Weiterlernen und das während Ihrer gesamten Karriere
Lernen hört nicht nach einer Ausbildung auf. Der Arbeitsmarkt verändert sich ständig. Wer sich weiterentwickelt, bleibt wichtig und flexibel – egal, ob als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer.
Sind Sie bereit, gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern einen Blick auf das Schulungsangebot zu werfen?
27 / 05 / 2025