Soziale Medien sind eine Erweiterung Ihres Unternehmens, in denen Sie zeigen, was Sie tun und wofür Sie stehen. Dadurch sind Sie für bestehende und potenzielle Kunden sichtbar. Sie können auch direkt mit ihnen kommunizieren.
Wie lassen sich soziale Medien geschickt einsetzen? Hier sind einige Tipps:
Fangen Sie nicht überall gleichzeitig an
Instagram, Facebook, LinkedIn, TikTok, YouTube - die Auswahl ist groß. Sie müssen aber nicht auf jeder Plattform präsent sein:
- Wählen Sie die Kanäle, auf denen Ihre Zielgruppe aktiv ist: Beschränken Sie sich auf maximal 2 Kanäle, in die Sie wirklich Energie investieren.
- Social search: Stellen Sie sicher, dass Ihr Profil und Ihre Inhalte anhand echter Erfahrungen, Bewertungen und Suchbegriffe auffindbar sind, denn Kunden suchen immer häufiger über Social Media.
Jeder Kanal ist anders. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem SMI-Barometer 2025 auf der Website der Arteveldehogeschool:
- Wichtigste Zahlen pro Kanal:
- WhatsApp ist bei Belgiern im Alter von 16 bis 39 Jahren die am häufigsten genutzte Plattform (71,8 %).
- Instagram (69,8 %) und Facebook (64,2 %) belegen den zweiten und dritten Platz.
- WhatsApp (+2,3 %) und TikTok (+2,8 %) sind die einzigen stark wachsenden Plattformen.
- Das Alter spielt eine Rolle:
- Jüngere Benutzer (16–24) wählen Instagram (83,4 % tägliche Nutzung), TikTok (71,5 %) und Snapchat (70,7 %).
- Ältere Benutzer (25–39) bevorzugen Facebook (75,7 %) und WhatsApp (75,2 %)
- Auch das Geschlecht ist ausschlaggebend:
- Bei Männern im Alter von 16 bis 24 Jahren ist in Belgien YouTube beliebt (75 % gegenüber 51,2 %).
- Frauen in dieser Altersgruppe ziehen Instagram (89,3 % gegenüber 77,8 %) und TikTok (78,2 % gegenüber 65,9 %) vor.
- In der älteren Gruppe (25–39) sind Facebook (81,5 % gegenüber 69,7 %) und Instagram (68,1 % gegenüber 56,5 %) bei Frauen beliebter, während YouTube häufiger von Männern genutzt wird (67,2 % gegenüber 45,4 %).
- Instagram ist Spitzenreiter bei Interaktionen rund um Marken:
- 59,6 % der Instagram-Benutzer entdecken Marken über die Plattform, wobei der Anteil bei den 16- bis 24-Jährigen am höchsten ist (63,8 %).
- Bei älteren Benutzern zwischen 25 und 39 Jahren sind auch Facebook und YouTube beliebt.
Legen Sie Ihre Ziele fest
Beiträge zu veröffentlichen, nur weil man es „muss“, funktioniert nicht. Überlegen Sie sich daher zunächst, warum Sie Social Media nutzen möchten:
- Bestehende Kunden informieren?
- Neue Kunden erreichen?
- Ihre Fachkompetenz unter Beweis stellen?
- …
Der richtige Umgang mit Content auf Social Media
Erstellen Sie einen übersichtlichen Content-Plan, wählen Sie die Art des Beitrags entsprechend dem Ziel, das Sie erreichen möchten, und sorgen Sie für Abwechslung:
- Geben Sie einen praktischen Tipp.
- Beantworten Sie eine häufig gestellte Kundenfrage.
- Stellen Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung vor.
- Lassen Sie einen Blick hinter die Kulissen zu.
- Erzählen Sie eine Kundengeschichte.
- Erzählen Sie etwas über sich selbst oder Ihr Geschäft.
So arbeiten Sie clever: Verwenden Sie ein Thema mehrmals. Verfassen Sie beispielsweise zunächst einen Blogbeitrag auf Ihrer Website. Entnehmen Sie daraus einige Tipps für ein Video auf Instagram.
Natürlich möchten Sie die soziale Medien nutzen, um Ihren Umsatz zu steigern. Achten Sie jedoch auf eine abwechslungsreiche Mischung – reine Werbung funktioniert nicht. Lassen Sie Ihre Kommunikation authentisch und menschlich wirken.
Im Gespräch bleiben
Soziale Medien sind interaktiv. Jemand stellt eine Frage? Beantworten Sie sie. Erhalten Sie einen netten Kommentar? Reagieren Sie darauf. Stellen Sie selbst Fragen. So finden Sie heraus, was Kunden beschäftigt und was sie interessiert.
Überprüfen Sie regelmäßig, welche Beiträge gut ankommen. Viele Plattformen bieten hierfür eigene Statistiken an. Nutzen Sie diese Informationen für Ihre nächsten Beiträge. So lernen Sie nach und nach, was funktioniert.
Halten Sie sich an die Regeln
Auch online gelten Regeln.
Im Artikel Hat Ihr Unternehmen eine Website oder eine Facebook-Seite? auf der Website des FÖD Wirtschaft (auf Französisch) erfahren Sie, welche Unternehmensdaten Sie angeben müssen.
Möchten Sie andere interessante Artikel lesen? Besuchen Sie den Newsroom des FÖD Wirtschaft (auf Französisch).
Verwenden Sie personenbezogene Daten? Dann müssen Sie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beachten. Das Projekt Boost auf der Website der Datenschutzbehörde (auf Französisch) bietet praktische Unterstützung bei der Einhaltung der DSGVO.
Los geht’s
Genug der Theorie. Legen Sie schnell los, denn das Sprichwort „Übung macht den Meister“ trifft hier zu 100 % zu!
30 / 10 / 2026